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NOTFALLVERHÜTUNG MIT DER KUPFERSPIRALE

Die Kupferspirale wird auch als Intrauterinpessar aus Kupfer bezeichnet.

VORNEWEG

 

Wirksamkeit:

 

99% in den ersten 120 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr

 

Ohne Hormone

 

Denken Sie daran…

 

Mit einem Intrauterinpessar aus Kupfer profitieren Sie von einer langfristigen Empfängnisverhütungsmethode, die verlässlich ist und bei der es sich um eine nicht-hormonelle Methode handelt

 

Achtung:

 

Schützt nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten

WIE FUNKTIONIERT DIESE METHODE?

Die Spirale bzw. das Intrauterinpessar aus Kupfer ist eine weitere Notfallverhütungsmethode.

Die Kupferspirale sorgt dafür, dass die Spermien inaktiv werden, und sie wirkt sich auch auf die Gebärmutterwand aus, wodurch sie die Einnistung einer eventuell befruchteten Eizelle verhindert. Da es sich dabei um eine der sichersten Empfängnisverhütungsmethoden handelt, ist es auch die wirksamste Notfallverhütungsmethode. Die Kupferspirale kann als Notfallverhütungsmethode bis zu 5 Tage nach dem riskanten Geschlechtsverkehr bzw. bis zum 12. Tag des Zyklus genutzt werden.

Im Gegensatz zu der verbreiteten Annahme reduziert die Kupferspirale nicht die Fruchtbarkeit, es ist kein chirurgischer Eingriff erforderlich, und die Methode kann auch von Frauen genutzt werden, die noch kein Kind bekommen haben.

WIE WIRD DIESE METHODE ANGEWENDET?

KONTEXT

Sie haben Geschlechtsverkehr gehabt, ohne eine Empfängnisverhütungsmethode benutzt zu haben, oder die Verhütungsmethode hat versagt (vergessen, bestehende Zweifel, schlechte Anwendung oder Verhütungsunfall).


SCHRITT 1

Vereinbaren Sie einen dringenden Termin in einem Familienplanungszentrum oder bei einem Arzt/ einer Ärztin oder einem Gynäkologen/ einer Gynäkologin, der/ die über Erfahrung im Zusammenhang mit der Positionierung einer Kupferspirale als Notfallverhütungsmethode verfügt.


SCHRITT 2

Die Kupferspirale wird gegebenenfalls unter Verabreichung eines Schmerzmittels positioniert.


SCHRITT 3

Am Ende der Kupferspirale befinden sich zwei dünne Drähte, die nach der Positionierung durch den Arzt/ die Ärztin oder den Gynäkologen/ die Gynäkologin auf die richtige Länge gekürzt werden, um eventuelle Beschwerden beim Geschlechtsverkehr zu verhindern.


UND DANACH?

Falls Sie seit langem kein Screening in Bezug auf sexuell übertragbare Krankheiten durchgeführt haben oder falls es sich nicht um einen einvernehmlichen Geschlechtsverkehr gehandelt haben sollte, zögern Sie bitte nicht, Ihren Arzt/ Ihre Ärztin oder Ihren Gynäkologen/ Ihre Gynäkologin oder die Angestellten des Familienplanungszentrums um die Durchführung eines derartigen Screenings zu bitten.